Die Bundesinitiative präsentiert sich – Erfolgreicher Roadshowauftakt in München


Um das Bewusstsein für die gesellschaftliche und ökologische Wirkung von Impact Investing zu schärfen und mehr Kapital für nachhaltiges Investieren zu generieren, braucht es sichtbare „Leuchtturmprojekte“. Das waren eine der Kernbotschaften unseres Roadshowauftakts in München. In parallelen Workshoprunden diskutierten Vertreter von Stiftungen, Banken, Family Offices, NGOs, Intermediären und Sozialunternehmen über zentrale Fragestellungen nach den Zukunftsperspektiven von Impact Investing, welche Rolle dabei die Intermediäre spielen sollen sowie nach der Positionierung der Bundesinitiative Impact Investing in dem entstehenden Ökosystem.

Es hat sich einiges getan im deutschen Impact-Investing-Markt. Aber es fehlt derzeit noch an den geeigneten Investmentprodukten und an standardisierten Instrumenten zur Wirkungsmessung. Dabei suchen gute (nachhaltige) Ideen nach Geld und potenzielle Investoren wissen oft nicht, wohin damit.

Betont wurde dies auch von Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstandes der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG, der einen Überblick über Social Impact Banking seines Hauses gab. Dr. Michael Diederich bedauerte es, dass es anders als bei den herkömmlichen Start-ups noch keine Plattform gäbe, auf der sich Investoren und Förderer über investierbare Sozialunternehmen informieren können. Hier sieht er eine wichtige Rolle für die Bundesinitiative Impact Investing.

Frank Niederländer, Vorstand der BMW Foundation Herbert Quandt, plädierte für eine enge Zusammenarbeit der Bundesinitiative Impact Investing mit etablierten Unternehmen, zum Beispiel aus dem Technologiesektor. Dieser Ansatz könnte für die Skalierung von Projekten und damit für die Entwicklung des Sektors in Deutschland zu einem wesentlichen Faktor werden.

Hier findet Ihr einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.

Momentan bereiten wir uns auf die nächsten Stationen unserer Reise vor. Anfang Februar 2020 geht es in den hohen Norden, nach Hamburg mit dem thematischen Fokus auf den Kapitalnehmern. Selbstverständlich darf auch die Finanzmetropole Frankfurt am Main nicht fehlen. Der inhaltliche Schwerpunkt wird dort auf den Kapitalgebern liegen. Zum Abschluss geht es dann nach Berlin. In der Hauptstadt möchten wir die Rahmenbedingungen – politisch und rechtlich – diskutieren und die Ergebnisse unserer Marktstudie präsentieren. 

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